STEP vermittelt demokratische Kindererziehung in einem systematischen Programm.
Dadurch können Erziehende - Eltern, Pädagogen in der Erziehungshilfe, Erzieher/innen, Lehrer/innen - auch in der heutigen Zeit - in einer zunehmend komplexer werdenden Welt - ihre Erziehungskompetenz erhöhen und somit Kinder erziehen, die respektvoll, selbstbewusst, verantwortungsbewusst, kooperationsbereit und glücklich sind.
Neue Perspektiven
STEP hilft den Erziehenden, die Individualität der Kinder zu beachten und ihre Stärken zu fördern. In speziellen Trainings - für Eltern bzw. für pädagogische Fachkräfte - lernen die Erziehenden, ihrer Aufgabe - Anerkennung, Anregung und Anleitung zu geben - gerecht zu werden, indem sie den Kindern in angemessener Form Freiräume gewähren und gleichzeitig Vorbild sind und Orientierung geben. Weiter lernen sie, Motive und Ziele des Fehlverhaltens der Kinder zu erkennen, aus einer neuen Perspektive zu sehen und aufgrund von Selbstreflexion und Übung bewusst anders als erwartet zu reagieren.
Dabei gehen sie mit gutem Beispiel voran, indem sie die Kinder mit Respekt und Wertschätzung behandeln und ihnen dadurch Respekt beibringen. Die Haltungs- und Verhaltensänderung der Erziehenden hat mit der Zeit zur Folge, dass die Kinder ihr Fehlverhalten einstellen und positive Wertvorstellungen und Überzeugungen entwickeln.
Ermutigung
STEP hilft den Erziehenden, konsequent auf die Bemühungen der Kinder mit Ermutigung zu reagieren, statt unnötig zu kritisieren oder unangemessen zu loben. Durch Ermutigung fördern sie die Stärken der Kinder und unterstützen sie beim Aufbau eines lebenswichtigen, gesunden Selbstbewusstseins.
Kommunikation
STEP unterstützt die Eltern bzw. Pädagogen, Erzieher/innen und Lehrer/inenn, gute Zuhörer durch aktives Zuhören zu sein: Sie hören den Kindern aufmerksam zu und achten auf die Gefühle der Kinder, so dass die Kinder sich verstanden fühlen und mit ihnen über ihre Probleme sprechen.
Die Erziehenden lernen auch, sich so auszudrücken, dass die Kinder ihnen zuhören: Durch die Verwendung von Ich-Aussagen teilen sie den Kindern ihre Gefühle mit, ohne zu plakatieren oder zu beschuldigen. Diese respektvolle Kommunikation fördert die Konfliktfähigheit der Kinder und führt zur Entwicklung von guten, dauerhafte Beziehungen zwischen den Erziehenden und den Kindern.
Problemlösung
STEP hilft Eltern und Fachleuten, in verschiedenen Situationen nach klaren Kriterien und in Übereinstimmung mit den eigenen Werten zu unterscheiden, ob sie den Kindern die ganze Verantwortung für die Lösung eines Problems überlassen können oder die Kinder respektvoll bei der Lösungsfindung unterstützen sollen. Durch die Zusammenarbeit bei der Entscheidungsfindung wird die Kooperationsbereitschaft und Konfliktfähigkeit der Kinder gefördert. Die Kooperation zwischen Eltern und anderen Erziehenden (Pädagogen, Erzieher/innen oder Lehrkräften) wird auch verbessert.
Disziplin
STEP zeigt Erziehenden Möglichkeiten, Grenzen zu setzen und den Kindern innerhalb dieser Grenzen, angemessen und ihrem Alter entsprechend, Entscheidungsfreiheit zu lassen. Durch konsequentes, entschiedenes und gleichzeitig freundliches Verhalten bei der Durchsetzung von natürlichen und logischen Konsequenzen, die auf die von den Kindern selbst getroffenen Entscheidungen folgen, zeigen Erziehenden ihre Fürsorge und bringen ihnen gleichzeitig Eigenverantwortung bei. Das erstrebte Ziel dabei ist Selbstdisziplin.
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Der Mut nicht perfekt zu sein
STEP hilft Erziehenden, `Fehler´ als Erfahrungswerte, als Teil eines Lernprozesses, zu verbuchen, sich zu verzeihen und mutig nach vorn zu blicken und den nächsten Schritt zu gehen, statt in Schuldgefühlen zu verharren oder/und aufzugeben.
STEP hilft, weil es ein strukturiertes, praktisches, leicht erlernbares und deshalb sofort anwendbares Konzept ist.
STEP ist weltanschaulich neutral.
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