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Das STEP Erziehungskonzept hilft wenn, z.B.

  • die zweijährige Maria sich jeden Tag weigert, in ihrem Kinderbett Mittagsschlaf zu halten,
  • der vierjährige Tobias jeden Tag die Runde im Stuhlkreis unterbricht, um über sich zu sprechen,
  • im Sandkasten Sophie dauernd Sand in Julius’ T-Shirt wirft, woraufhin Julius Sophie schlägt,
  • die Erzieher/in Daniels Vater sagt, dass die Aussprache seines Sohnes schwer zu verstehen ist, und der Vater antwortet, „Mein Sohn ist doch nicht dumm!“
  • die Fachkräfte in der Kita oft müde und frustriert sind,
    sich für zu viele Probleme verantwortlich fühlen - und
    das Arbeitsklima in ihrem Team besser sein könnte.

 

Mit STEP gewinnen die Erzieher/innen Sicherheit und Souveränität in der pädagogischen Arbeit, d.h.

  • gestärkte Handlungskompetenz beim Umgang mit dem einzelnen Kind und bei der Interaktion mit der Gruppe – Die Fachkräfte lernen neue Fertigkeiten kennen bzw. vertiefen bestehende Fertigkeiten und verinnerlichen eine  grundsätzlich wertschätzende Haltung. Durch das resilienzförderliches Erziehungsverhalten der Erzieher/innen werden das Durchhaltevermögen, den Optimismus und die Zuversicht auch unter widrigen Umständen – die Resilienz – der Kinder  erhöht.

  • effektive Zusammenarbeit mit den Kolleg/innen im Team - Durch die Reflexion und die verbesserten Kommunikation- und Kooperationsfertigkeiten können Erzieher/innen
    • gezielt ihre individuellen Ressourcen nutzen
    • das Gemeinschaftsgefühl des Teams weiterentwickeln
    • ein stressfreieres Miteinander pflegen

  • gelungene Erziehungspartnerschaft mit den Eltern, indem sie
    • wertschätzend miteinander umgehen
    • konsequent an einem Strang ziehen.

 

Teilnehmer/innen an der Ausbildung zu zertifizierten Trainer/innen für die
"STEP Weiterbildung für Erzieher/innen"

Themen der Weiterbildung
Die Teilnehmer/innen an der Weiterbildung entwickeln und üben ihre eigene STEP Strategie (Verhaltensweisen und Haltung) für die Herausforderungen im Arbeitsalltag. Wesentliche Themen sind:
  • Reflektion über das eigene pädagogische Konzept aus der Perspektive der Individualpsychologie,
  • Berücksichtigung der Individualität eines jeden Kindes (Entwicklungstempo, Entwicklungsstil, Entwicklungsphasen), um einen angemessenen Umgang mit kleinen Kindern zu pflegen,
  • Durch Änderung der gewohnten Reaktion und der Perspektive bezüglich des Fehlverhaltens, die Kindern anleiten, positive Verhaltensziele zu entwickeln,
  • Ermutigung in Alltagssituationen als Weg, das Selbstbewusstsein der Kinder zu entwickeln - Unterschied zwischen Ermutigung und Lob - Unterschied zwischen Ermutigung und Druck,
  • Bedeutung von Reflexion und Selbstermutigung für den Aufbau des eigenen Selbstbewusstseins,
  • Respektvolle Kommunikation mit Kindern, Eltern und Kolleg/innen: Übungen zu den Themen ‚aktives Zuhören’ und ‚Ich-Aussagen’
  • Förderung des Verantwortungsbewusstseins und der Verantwortungsbereitschaft der Kinder: als Erzieher/in zunächst herausfinden, wer für die Lösung eines Problems zuständig ist; Kinder anleiten, Konflikte – auch die, die sie miteinander haben - selbst zu lösen
  • Kompetente und sichere Durchführung von Kinderkonferenzen – durch das Erforschen von Alternativen die Kooperationsfähigkeit der Kinder stärken
  • Sinnvolle Disziplin, um Kindern Selbstdisziplin und Eigenverantwortung beizubringen,
  • Effektiver und respektvoller Umgang mit emotionalen Herausforderungen und Förderung der gesunden emotionalen und sozialen Entwicklung der Kinder: Stärkung des Gemeinschaftsgefühls der Kinder,
  • Respektvolle und wertschätzende Interaktion mit Eltern,
  • Erhöhung der Selbstwirksamkeit, der Eigenständigkeit und des Durchhaltevermögens – der Resilienz - der Kinder durch resilienzförderliches Erziehungsverhalten,
  • Transparenz der Einrichtung, um die Eltern im Rahmen einer Erziehungspartnerschaft besser integrieren und untereinander zu vernetzen.
Diese Themen und das STEP zugrundeliegende Menschenbild, entsprechen den – spätestens seit den PISA-Studien um Einheitlichkeit bemühten - Rahmenrichtlinien der einzelnen Bundesländer für die Aus- und Weiterbildung der Erzieherinnen.